Forderungen

UND WAS WIR BRAUCHEN

Für Detailinformationen kontaktieren Sie uns: watchgroup@grazerfrauenrat.at 

 

 

          Eine grundsatzpolitische Entscheidung, dass diskriminierende Werbung nicht akzeptiert oder toleriert wird.

 

          Eine gesetzliche Regelungen mit entsprechenden Sanktions- und Kontrollmöglichkeit, verankert im Gleichbehandlungsgesetz  – wie etwa in Island, Kroatien oder in Norwegen geplant – wäre eine Lösung, die (präventiven) Schutz und Rechtssicherheit bietet.

 

          Parallel dazu muss Wissen um Gender und Menschenrechte bei allen AkteurInnen im Bereich Medien und Werbung durch Sensibilisierungsmaßnahmen als Standard in entsprechenden Aus-/Weiterbildungen gewährleistet werden.

 

          Selbstregulierung und Monitoring durch ExpertInnen mit Gender- und Antidiskriminierungskompetenz, sowie verpflichtende Überprüfung von Werbung hinsichtlich sexistischer/diskriminierender Inhalte vor Veröffentlichung sind weitere nötige Schritte in Richtung diskriminierungsfreie Werbung.

 

          Kommunalpolitische Verantwortung: Schritte, die in der Einflusssphäre der Städte und Kommunen gesetzt wurden können – wie etwa nach deutschen Vorbild (Pforzheim) – wahrnehmen und setzen. D.h.: Verantwortung übernehmen und sexistische Werbung aus ihren öffentlichen Räumen eine Absage erteilen.

  • (Warn)Hinweise / Kennzeichnung bei retouchierten Werbefotos