Kriterien

 

Basierend auf dem Kriterienkatalog vom DOKU GRAZ (Frauendokumentations- und Projektzentrum) für die erste Watchgroup in Graz (2009), überarbeiteten diesen die Städte Graz, Wien und Salzburg  gemeinsam – die letzte Aktualisierung fand 2013 statt.


Kriterienkatalog als download: Kriterienkatalog.pdf

Kurzfassung als download: Kurzfassung.doc

Aus dem Inhalt
Geschlechterklischees und Rollenbilder: Klischees und Vorurteile über Frauen und Männer; Darstellungen in der Arbeitswelt in der Haushaltsarbeit, im Privatleben;Modernisierte Rollenklischees; Darstellungen von Mann-Frau Beziehungen, von Homosexualität, von Familien;
Sexualisierung
Körper und Stilmittel:Körperbilder und Körpermanipulation; Körpersprache; Stilmittel;
Verharmlosung von Gewalt
Sexismus und Mehrfachdiskriminierungen
Vertiefende Informationen: Klischees über Frauen und Männer;
Frauenkonzepte; Männerkonzepte; Queere Positionen

Sexismus ist die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihres biologischen und/oder sozialen Geschlechts. Zu Sexismus zählen auch kulturell bedingte Geschlechterrollen oder Stereotype von Weiblichkeit und Männlichkeit. Sexismus in der Werbung bezieht sich nicht nur auf die sexualisierte Darstellung von Frauen, sondern auf weitaus mehr Strategien und Methoden zur Reproduktion der Zweigeschlechtlichkeit. Eine wesentliche Kategorie der sozialen Ordnung in westlichen Industriestaaten ist „Geschlecht“.  Mit der Zuordnung zu einer der beiden Geschlechtsklassen ist eine soziale, ökonomische und politische Platzanweisung verbunden.

„Gleichmacherei“?

Es geht nicht um „Gleichmacherei“ von Männern und Frauen. Es geht vielmehr für die Freigabe des gesamten Verhaltensrepertoires für alle Menschen und für die Loslösung von Verknüpfung der Männlichkeitscodes und Weiblichkeitscodes.

Beispiele für sexistische Werbung:

Beispiele für sexistische Webung