Bemalen können wir fast alles

schimpel

Ein Maler- und Bodenlegerunternehmen zeigt in seiner Werbung eine Frau, deren Gesäß und andere Körperteile bemalt sind, gemeinsam mit dem Slogan „Bemalen können wir fast alles.“

Diese Art der sexualisierten Darstellung von Frauen (und immer öfter auch Männern) ist die häufigste und sichtbarste Form sexistischer Werbung. Frauenkörper werden wie bei diesem Sujet sexualisiert bzw. auf ihre Sexualität reduziert. Das Model wird hier in rein dekorativer Form als Blickfang eingesetzt und als universell einsetzbares Werbeinstrument verwendet – obwohl versucht wird, ein Zusammenhang mit den beworbenen Produkten bzw. wie hier Dienstleistungen herzustellen, wird die dafür eingesetzte weibliche Sexualität kommerzialisiert. Die ästhetisierte Frau bzw. ihre (wie hier) abgebildeten Körperteile machen nicht nur die Produkte begehrenswert, sondern auch das Model selbst. Das Plakat suggeriert, dass nicht nur die Dienstleistungen verfügbar sind, sondern stellt auch Frauen als Waren dar.

Diese Werbung ist gemäß den Kriterien der Watchgroup als sexistisch einzustufen.